Rosacea natürlich behandeln: Was TCM-Kräuter laut Forschung wirklich können Aktuelle Studienlage. Claudia Rönsch, die Glückstrainerin, ganzheitliche Gesundheits- & Ernährungsberaterin, Hamburg

Eine aktuelle Studie hat untersucht, wie eine pflanzliche Rezeptur aus der traditionellen chinesischen Medizin, die sogenannten Cuochuangling Pills, auf entzündliche Prozesse bei Rosacea wirken könnte. Die Mischung wird in China bereits bei entzündlichen Hauterkrankungen eingesetzt und enthält verschiedene Heilpflanzen mit bekannten entzündungshemmenden und antimikrobiellen Eigenschaften. Dazu gehören unter anderem Sophora flavescens, Phellodendron chinense, Scutellaria baicalensis, Forsythia suspensa, Houttuynia cordata und Löwenzahn. Diese Pflanzen liefern bioaktive Stoffe wie Flavonoide und Alkaloide, die in der Forschung häufig mit einer Regulation von Entzündungsprozessen in Verbindung gebracht werden.

Wie wurde die Wirkung von TCM-Kräutern bei Rosacea untersucht?

Um besser zu verstehen, wie diese Kräutermischung im Körper wirkt, kombinierten die Forschenden mehrere wissenschaftliche Methoden. Zunächst wurden mithilfe von Datenanalysen und bioinformatischen Modellen mögliche Wirkstoffe identifiziert und deren Einfluss auf bekannte Signalwege bei Rosacea untersucht. Anschließend wurden molekulare Simulationen genutzt, um zu analysieren, ob diese Pflanzenstoffe direkt an Entzündungsproteine binden können. Abschließend wurde die Wirkung der Mischung in einem Rosacea Modell bei Mäusen überprüft, um die berechneten Effekte auch biologisch zu bestätigen.

Warum können TCM-Kräuter bei Rosacea wirken?

Die Ergebnisse zeigen, dass die pflanzliche Rezeptur mehrere zentrale Prozesse bei Rosacea beeinflussen kann. In den Versuchen kam es zu einer deutlichen Reduktion von Hautrötungen und entzündlichen Reaktionen. Gleichzeitig konnten wichtige entzündliche Botenstoffe wie IL 1β, IL 6 und TNF α gesenkt werden. Besonders relevant ist die Wirkung auf den sogenannten TLR2 NF κB Signalweg. Dieser gilt in der Rosacea Forschung als einer der wichtigsten Mechanismen, der Entzündungen in der Haut steuert. Zusätzlich wurde eine geringere Anzahl von Mastzellen in der Haut beobachtet. Diese Immunzellen sind an Gefäßreaktionen beteiligt und können Entzündungen verstärken. Eine Reduktion deutet daher auf eine insgesamt ruhigere Hautreaktion hin.
Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass bestimmte pflanzliche Wirkstoffe gezielt in entzündliche Prozesse eingreifen können.

Was hinter Rosacea steckt und welche Rolle Entzündungen spielen

Die Studie zeigt einmal mehr, dass Rosacea eng mit Entzündungsprozessen im Immunsystem verbunden ist. Wenn bestimmte Signalwege überaktiv sind, kann es zu den typischen Symptomen wie Rötungen und entzündlichen Hautveränderungen kommen. Interessant ist in diesem Zusammenhang auch der Pflanzenstoff Quercetin, der in der Analyse besonders hervorgehoben wurde. Er kommt natürlicherweise in Lebensmitteln wie Äpfeln, Zwiebeln oder Beeren vor und wird in der Forschung mit entzündungshemmenden Effekten in Verbindung gebracht. Gleichzeitig wird deutlich, dass Rosacea nicht nur auf der Haut entsteht, sondern ein komplexes Zusammenspiel aus Immunsystem, Entzündung und inneren Faktoren ist. Genau deshalb macht es Sinn, die Erkrankung nicht isoliert zu betrachten, sondern ganzheitlich anzugehen.
Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass bestimmte pflanzliche Wirkstoffe gezielt in entzündliche Prozesse eingreifen können.

Quercetin bei Rosacea sinnvoll einsetzen

Die Studie zeigt, dass Quercetin eine wichtige Rolle bei der Regulation von Entzündungsprozessen spielen kann. Genau hier kann es sinnvoll sein, diesen Wirkstoff gezielt zu ergänzen, besonders in Kombination mit Vitamin C. Eine Kombination, die ich in meiner Praxis gerne nutze, ist das Vitamin C mit Quercetin von Tisso (mit dem Gutscheincode TPC492312186 bekommst du 10-15% Rabatt auf deine Erstbestellung). Die Inhaltsstoffe unterstützen antioxidative Prozesse im Körper und können helfen, das Immunsystem zu regulieren. Wichtig: Wenn du das Produkt nutzt, gib mich bitte als Therapeutin an Claudia Rönsch.

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Rosacea ganzheitlich verstehen

Die Studie zeigt, dass Rosacea eng mit Entzündungsprozessen im Immunsystem verbunden ist und bestimmte Signalwege wie TLR2 NF κB überaktiv sein können, wodurch Rötungen und Hautreaktionen verstärkt werden. Gleichzeitig konnte die pflanzliche Rezeptur diese Prozesse beeinflussen und entzündliche Botenstoffe reduzieren, was darauf hindeutet, dass sich die Haut nicht nur äußerlich, sondern auch auf zellulärer Ebene beruhigen lässt. Entscheidend ist dabei immer das Zusammenspiel verschiedener Faktoren im Körper und nicht nur ein einzelner Ansatz.

Genau diese Zusammenhänge schauen wir uns in meiner Rosacea Masterclass Schritt für Schritt an, von Ernährung über Darmgesundheit bis hin zu Stressregulation und weiteren Einflussfaktoren, die kaum jemand auf dem Schirm hat.

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Quelle der Studie:
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41809526/https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41809526/

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