20
März
Viele Menschen verbinden Rosacea vor allem mit Rötungen, Flushs oder entzündlichen Hautveränderungen im Gesicht. Doch in seltenen Fällen kann sich die Erkrankung über viele Jahre hinweg weiterentwickeln und auch die Struktur der Haut verändern. Eine aktuelle Studie hat genau diesen Verlauf näher untersucht, insbesondere eine spezielle Form der Rosacea, bei der sich das Gewebe der Nase sichtbar verändert: das sogenannte Rhinophyma. Dabei kommt es zu einer Verdickung der Haut, wodurch die Nase knollenartig oder vergrößert erscheinen kann.
Die Rosacea-Nase, auch Rhinophyma genannt, gehört zur sogenannten phymatösen Rosacea, einer Form, bei der sich das Hautgewebe im Laufe der Zeit verändert. Typisch sind eine zunehmende Verdickung der Haut, vergrößerte Talgdrüsen sowie eine unregelmäßige, oft knotige Oberfläche mit erweiterten Poren. Diese Veränderungen entstehen nicht plötzlich, sondern entwickeln sich meist schleichend über viele Jahre und sind häufig die Folge langanhaltender Entzündungsprozesse in der Haut. Die Auswertung mehrerer Studien zeigt, dass Rhinophyma deutlich häufiger bei Männern auftritt als bei Frauen. Warum das so ist, ist noch nicht abschließend geklärt. Vermutet werden hormonelle Einflüsse, eine stärkere Aktivität der Talgdrüsen sowie chronische Entzündungen. Insgesamt handelt es sich jedoch um eine seltene Ausprägung der Rosacea.
Die Forschung geht davon aus, dass Rhinophyma nicht durch einen einzelnen Auslöser entsteht, sondern durch ein Zusammenspiel verschiedener Faktoren. Über einen längeren Zeitraum können sich bei Rosacea chronische Entzündungen entwickeln, die Blutgefäße verändern, die Aktivität der Talgdrüsen steigern und das Bindegewebe verdicken. Diese Prozesse führen dazu, dass sich das Gewebe der Nase nach und nach verändert und an Volumen zunimmt. Ist ein Rhinophyma bereits deutlich ausgeprägt, reichen klassische Rosacea-Therapien wie Cremes meist nicht mehr aus. In solchen Fällen kommen vor allem medizinische Verfahren zum Einsatz, bei denen überschüssiges Gewebe gezielt entfernt wird. Ziel dieser Behandlungen ist es, die Form der Nase zu verbessern und das veränderte Gewebe zu reduzieren:
Auch wenn Rhinophyma nur bei einem kleinen Teil der Betroffenen auftritt, macht die Forschung eines deutlich: Rosacea ist keine rein kurzfristige Hautreaktion. Wenn Entzündungsprozesse über viele Jahre bestehen bleiben, können sie langfristig auch strukturelle Veränderungen der Haut begünstigen. Genau deshalb ist es so wichtig, Rosacea frühzeitig ganzheitlich zu betrachten und nicht nur oberflächlich zu behandeln.
Je früher die zugrunde liegenden Prozesse reguliert werden, desto besser lässt sich die Haut langfristig stabilisieren.
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Quelle der Studie:
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41786951/
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